1. Name, Sitz, Geschäftsjahr

1.1

Der Verein führt den Namen 
„Golf-Club Unna-Fröndenberg e.V.“
.
Er ist in das Vereinsregister beim AG Hamm unter VR 20589 eingetragen worden.

1.2

Sitz des Vereins ist Fröndenberg.

1.3

Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

2. Zweck

2.1

Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung von Leibesübungen, insbesondere des Golfsports.

2.2

Dieser Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch das Abhalten eines geordneten Spielbetriebs, die Ausrichtung von Wettspielen, die Förderung golfsportlicher Übungen und Leistungen, die Förderung der Jugend und die Teilnahme an Verbandswettspielen sowie die Errichtung entsprechender Sportanlagen.

3. Gemeinnützigkeit

3.1

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3.2

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

3.3

Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

4. Mitgliedschaft

4.1

Der Verein hat folgende Mitglieder: 
1 ordentliche Mitglieder, 
2 jugendliche Mitglieder, junge Erwachsene 
3 Fernmitglieder 
4 Jahresmitglieder 
5 Zweitmitglieder 
6 außerordentliche Mitglieder 
7 Ehrenmitglieder

4.2

Ordentliche Mitglieder sind Mitglieder, die nicht zu den Mitgliedern derAbsätze (3) – (8) gehören.

4.3

Als jugendliche Mitglieder gelten Mitglieder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres bzw. Personen in Schulbzw. Berufsausbildung bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres. Ihnen sind Personen, die den Wehroder Ersatzdienst leisten, gleichgestellt. Mit Erreichen der Altersgrenze bzw. Beendigung der Schuloder Berufsausbildung endet die Mitgliedschaft, wobei unter bestimmten Voraussetzungen eine Übergangsregelung als „Junger Erwachsener“ bis zur Vollendung des 32. Lebensjahres möglich ist. Für die Aufnahme als ordentliches Mitglied ist ein Aufnahmeantrag zu stellen.

4.4

Fernmitglieder sind Mitglieder, die zunächst Vollmitglieder waren und dann verzogen sind, wobei die Entfernung des Lebensmittelpunktes mindestens 200 km von Fröndenberg betragen sollte. Der Vorstand kann Ausnahmen zulassen.

4.5

Als Jahresmitglieder gelten natürliche Personen, deren Mitgliedschaft antragsgemäß durch Ablauf einer beantragten und vom Vorstand beschlossenen Laufzeit auflösend bedingt ist. Die Jahresmitgliedschaft kann für 12 oder 24 Monate begründet werden; der Vorstand kann Ausnahmen zulassen. Jahresmitglieder zahlen nur die jährlichen Mitgliedsbeiträge entsprechend der Beitragsordnung.

4.6

Zweitmitglieder sind Mitglieder, die mit einem Vollmitglied unseres Clubs verheiratet sind oder in einer eheähnlicher Gemeinschaft leben, Vollmitglied eines anderen dem DGV angeschlossenen Vereins sind und deren Lebensmittelpunkt mindestens 100 km von Fröndenberg entfernt ist. Der Vorstand kann Ausnahmen zulassen.

4.7

Außerordentliche Mitglieder sind Personen, deren ordentliche Mitgliedschaft vorübergehend ruht oder die die Zwecke des Vereins durch ihre Mitgliedschaft fördern, ohne den Golfsport auf der Vereinsanlage auszuüben. Eine außerordentliche Mitgliedschaft kann nicht ohne vorherige ordentliche Mitgliedschaft begründet werden.

4.8

Ehrenmitglieder sind Personen, die sich durch ihren Einsatz für den Verein besondere Verdienste erworben haben. Sie werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Vorschlagbar und vorschlagsberechtigt sind nur ordentliche Mitglieder.

4.9

Will ein ordentliches Mitglied außerordentliches Mitglied werden, so hat es dies bis zum 
30.9. des laufenden Jahres dem Vorstand schriftlich mitzuteilen.

4.10

Die Beitragspflicht der einzelnen Mitglieder regelt die Beitragsordnung; die Ehrenmitglieder sind von der Zahlung eines Beitrages befreit.

5. Erwerb der Mitgliedschaft

5.1

Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person oder Gesellschaft werden.

5.2

Über den schriftlichen Antrag entscheidet der Vorstand. Der Antrag soll den Namen, das Alter, den Beruf, die Anschrift des Antragstellers, die Bankverbindung, die Erteilung einer Einzugsermächtigung für die an den Verein zu zahlenden Beiträge und Umlagen und die Bezeichnung der Art der angestrebten Mitgliedschaft enthalten. Eine frühere Mitgliedschaft in einem anderen Golfverein soll angegeben werden.

5.3

Minderjährige können die Mitgliedschaft im Verein nur erwerben, wenn die gesetzlichen Vertreter in den Mitgliedschaftsvertrag schriftlich eingewilligt haben. Jugendlichen i.S.d. § 4 Abs.3 kann auch eine Jahresmitgliedschaft angeboten werden.

6. Rechte und Pflichte der Mitglieder

6.1

Jedes Mitglied hat das Recht, das Clubhaus zu benutzen, an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und Gäste einzuführen.

6.2

Die Benutzung der Spielanlagen ist ausschließlich Mitgliedern gem. § 4 Abs.1 (1) bis (5) und 
(7) vorbehalten. Außerordentlichen Mitgliedern und Interessenten ist die Benutzung der Übungsanlage gestattet.

6.3

Das aktive und passive Wahlrecht steht den Mitgliedern gem. § 4 Abs. 1 (1), (2 – junge Erwachsene), (3), (4), (6) und (7) sowie den volljährigen Jugendmitgliedern zu.

6.4

Jedes Mitglied hat den Zweck und die Interessen des Vereins nach besten Kräften zu fördern und die erlassenen Vereinsvorschriften und Ordnungen zu beachten.

7. Beendigung der Mitgliedschaft, Ordnungsmaßnahmen

7.1

Die Mitgliedschaft endet 
a) mit dem Tod des Mitglieds, 
b) bei Mitgliedern gem. § 4 Abs. 1 (4) und (5) 
mit Ablauf der Laufzeit der Mitgliedschaft, 
c) durch Austritt des Mitglieds, 
d) durch Ausschluss des Mitglieds aus dem 
Verein.

7.2

) Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Die Erklärung hat spätestens bis zum 30.9. des Rechnungsjahres zu erfolgen. Wenn dies nicht geschieht, hat das Mitglied auch den Beitrag für das nächste Rechnungsjahr zu zahlen.

7.3

Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Satzung, die Vereinsinteressen oder die Grundsätze der Sportlichkeit in besonders grober Weise verstoßen hat, durch Beschluss des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden. Bei weniger schwerwiegenden Verstößen gegen die Satzung, vereinsschädigendem oder unsportlichem Verhalten eines Mitglieds kann der Vorstand anstelle eines Ausschlusses die Verhängung von Ordnungsmaßnahmen beschließen. Diese sind: 
a) Verwarnung, 
b) befristete Wettspielsperre, 
c) befristetes Platzverbot. 
Wettspielsperre und Platzverbot dürfen die Dauer von sechs Monaten nicht überschreiten. Zuvor ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zur persönlichen oder schriftlichen Stellungnahme zu geben. Der Beschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied bekannt zu geben. Gegen einen Ausschließungsbeschluss steht dem Mitglied das Recht zur Berufung an den „Ehrenrat“ zu. Die Berufung muss innerhalb eines Monats nach Zugang des Ausschließungsbeschlusses schriftlich beim Vorstand oder Ehrenrat eingegangen sein. Der Ehrenrat entscheidet endgültig über den Ausschluss des Mitglieds bzw. über die Aufhebung des Ausschließungsbeschlusses des Vorstandes. Mit Versäumen der Berufungsfrist oder schriftlicher Bestätigung des Ausschlusses durch den Ehrenrat gegenüber dem Mitglied ist die Mitgliedschaft beendet. Ein Mitglied kann auch ausgeschlossen werden, wenn es mit der Zahlung der Beiträge trotz zweimaliger Mahnung im Rückstand ist.

8. Organe des Vereins sind

8.1

der Vorstand (§ 9),
die Mitgliederversammlung (§ 10), 
der Ehrenrat (§ 11), 
die Kassenprüfer (§ 12),

9. Vorstand

Vorstand i. S. d. § 26 BGB sind der Präsident und bis zu sechs weitere Mitglieder; er führt die Geschäfte des Vereins (Entscheidungszuständigkeit im Innenverhältnis).


9.1

Dem Vorstand sollen neben dem Präsidenten angehören: ein Schriftführer, ein Schatzmeister, ein Sportwart, ein Jugendwart, ein Platzwart. In der ersten Sitzung nach der Wahl durch die Mitgliederversammlung wählt der Vorstand aus seiner Mitte bis zu drei Stellvertreter des Präsidenten.

9.2

Der Verein wird jeweils durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten. Das Weitere regelt die Geschäftsordnung.

9.3

Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie bleiben solange im Amt, bis ein neuer Vorstand wirksam gewählt ist. Dies gilt auch für einzelne Vorstandsmitglieder. Die Übergangszeit ist auf höchstens sechs Monate begrenzt. Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode aus, wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied, dessen Amtszeit bis zur nächsten Mitgliederversammlung reicht. Dieses Ersatzmitglied darf nicht amtierendes Mitglied des Vorstandes sein.

9.4

Wird kein neues Vorstandsmitglied gefunden, so bestimmt der Vorstand aus seiner Mitte das bzw. die Vorstandsmitglieder, die für die Wahrnehmung der Aufgaben des ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedes verantwortlich sind.

9.5

Die Haftung des Vorstandes gegenüber den Mitgliedern wird auf die Summe beschränkt, die im Rahmen der abgeschlossenen Haftpflichtversicherung versichert ist, wobei dieser Betrag – wenn möglich – nicht unter Euro 500.000,– liegen sollte.

9.6

Die Tätigkeit des Vorstandes ist ehrenamtlich. In bestimmten Fällen steht ihm ein Auslagenersatz zu; näheres regelt die Geschäftsordnung.

9.7

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn der Präsident oder ein Stellvertreter und insgesamt mindestens zwei Drittel der Vorstandsmitglieder anwesend sind. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.

9.8

Der Vorstand kann für bestimmte Aufgabenbereiche Ausschüsse bilden, die unter der Leitung eines Vorstandsmitgliedes stehen.

9.9

Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, in der die Aufgabenbereiche der Vorstandsmitglieder wie auch die der Ausschüsse beschrieben werden.

9.10

Der Vorstand erlässt eine Spielund Platzordnung, in der unter anderem auch die Ahndung von Verstößen gegen die Spielund Platzordnung geregelt wird.

10. Mitgliederversammlung

10.1

Der Vorstand beruft alljährlich innerhalb der ersten fünf Monate nach Ablauf des Rechnungsjahres die ordentliche Mitgliederversammlung, zu der die Mitglieder spätestens drei Wochen vorher schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung eingeladen werden, ein. Die Einladung gilt als bewirkt, wenn sie mindestens 23 Tage vor der Mitgliederversammlung zugesandt wurde.

10.2

Die Tagesordnung soll folgende Punkte enthalten: 
a) Jahresberichte des Vorstandes 
b) Bericht der Kassenprüfer 
c) Entlastung des Vorstandes und der Kassenprüfer 
d) Etwa anfallende Wahlen des Vorstandes und der Kassenprüfer 
e) Genehmigung des Haushaltvoranschlages für das laufende Geschäftsjahr 
f) Etwa anfallende Beschlüsse über Art und Höhe der Beiträge 
g) Etwa anfallende Beschlüsse über die Erhebung von Umlagen 
h) Etwa anfallende Beschlüsse über Satzungsänderungen.

10.3

Der Präsident oder sein Stellvertreter leitet die Versammlung. Über die Verhandlung ist eine Niederschrift aufzusetzen, die vom Leiter der Versammlung und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist. Die Beschlüsse sind wörtlich in die Niederschrift aufzunehmen.

10.4

Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn hierzu ordnungsgemäß geladen worden ist. Sie entscheidet mit einfacher Mehrheit, wenn nicht eine andere Mehrheit in der Satzung ausdrücklich vorgesehen ist.

10.5

Das Stimmrecht regelt sich nach § 6 Abs. 3. Wahlen werden grundsätzlich offen durchgeführt, es sei denn, dass die Mitgliederversammlung mit Mehrheit etwas anderes beschließt.

10.6

Außerhalb der Tagesordnung liegende Anträge, die dem Vorstand nicht mindestens 14 Tage vor der Mitgliederversammlung zugeleitet sind, können nur behandelt werden, wenn 3/4 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder zustimmen.

10.7

Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung mit einer Frist von zwei Wochen einberufen. Die Einberufung und die Abhaltung der außerordentlichen Mitgliederversammlung richten sich nach den vorstehenden Vorschriften.

10.8

Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn dies 1/10 der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich unter Angabe eines Grundes verlangt. Die außerordentliche Mitgliederversammlung hat die gleichen Befugnisse wie die ordentliche Mitgliederversammlung.

11. Ehrenrat

11.1

Der Ehrenrat entscheidet in Fällen der Anrufung gemäß § 7 Abs. 3 der Satzung.

11.2

Er besteht aus fünf Mitgliedern und bestimmt aus seiner Mitte den Vorsitzenden, der nicht der Präsident sein darf. Dem Ehrenrat sollten angehören:

  1. der Präsident
  2. ein Jurist(in) mit entsprechender Berufserfahrung
  3. mindestens je ein weibliches und männliches Mitglied
  4. Mitglieder des Ehrenrates sollten das 50. Lebensjahr vollendet haben Bis auf den Präsidenten werden die Mitglieder von der Mitgliederversammlung für die Dauer von fünf Jahren gewählt.

11.3

Die Beschlussfassung des Ehrenrats regelt eine Geschäftsordnung, die sich der Ehrenrat gibt.

12. Kassenprüfer

Die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung des Vereins wird jährlich durch zwei von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählte Kassenprüfer/innen geprüft. Sie erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht. Sie sollen bevorzugt aus dem prüfenden und beratenden Beruf sein oder eine ähnliche Qualifikation besitzen.

13. Ausschüsse

13.1

Der Vorstand kann im Bedarfsfall aus dem Kreise der Mitglieder Ausschüsse bilden, denen jeweils mindestens ein Mitglied des Vorstands angehören soll. Solche Ausschüsse haben nur beratende Funktion.

13.2

Der Vorstand beruft zudem die Mitglieder eines Spielausschusses und eines Vorgabenausschusses für die Dauer der Wahlperiode des Vorstands. Diese Ausschüsse müssen aus mindestens drei Personen bestehen. Ihnen wird zur Erfüllung ihrer Aufgaben nach den Verbandsordnungen des Deutschen Golf Verbandes e. V. Vollmacht zur Regelung der ihnen durch die Verbandsordnungen zugewiesenen Aufgaben im Bereich der Sportregularien erteilt.

14. Vergütung für die Vereinstätigkeit

14.1

Die Vereinsund Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.

14.2

Bei Bedarf können Vereinsämter, ausgenommen Vorstandsämter, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages ausgeübt werden.

14.3

Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Abs. (2) trifft die Mitgliederversammlung. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.

14.4

Der Vorstand ist berechtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu vergeben. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.

14.5

Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der Vorstand ermächtigt, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten, hauptamtlich Beschäftigte anzustellen.

14.6

Im Übrigen haben Vorstandsmitglieder, ehrenamtlich beauftragte Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon usw. Im Rahmen des § 3 Nr. 26a EStG kann, unabhängig vom Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB, auch eine pauschale Aufwandsentschädigung gezahlt werden.

14.7

Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von drei Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.

14.8

Vom Vorstand können per Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten Grenzen über die Höhe des Aufwendungsersatzes nach § 670 BGB festgesetzt werden.

14.9

Weitere Einzelheiten kann eine Finanzordnung des Vereins regeln, die vom Vorstand erlassen und geändert wird.

15. Aufnahmegebühren, Beiträge und Umlagen

15.1

Mit der Aufnahme in den Verein ist ein Aufnahmebeitrag, eine Investitionsumlage oder ein Investitionsdarlehen zu entrichten sowie eine Bankeinzugsermächtigung zu unterzeichnen. Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, Jahresmitglieder und Zweitmitglieder zahlen keinen Aufnahmebeitrag und keine Investitionsumlage/Darlehen.

15.2

Beiträge im Sinne dieser Satzung sind 
a) der Aufnahmebeitrag 
b) die Investitionsumlage 
c) das Investitionsdarlehen 
d) der Golfplatzförderbeitrag 
e) der Jahresbeitrag

15.3

Über die Art und Höhe der Beiträge beschließt die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes. Der Vorstand erlässt die Beitragsordnung.

15.4

Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Beiträge entsprechend der Beitragsordnung zu zahlen.

15.5

Einem Mitglied, das unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten ist, kann der Beitrag auf Antrag gestundet oder für die Zeit der Notlage ganz oder teilweise erlassen werden. Über einen Stundungsoder einen Erlassantrag entscheidet der Vorstand.

15.6

Die Mitgliederversammlung kann auf Antrag des Vorstands Umlagen beschließen, wenn ein außerordentlicher Finanzbedarf vorliegt und dieser durch den Vereinszweck gedeckt ist und die Umlage den steuerlichen Vorschriften für gemeinnützige Sportvereine entspricht.

15.7

Ehrenmitglieder sind von den Zahlungsverpflichtungen befreit.

16. Haftung

Der Verein haftet nicht für Schäden oder Verluste, die Mitglieder in Zusammenhang mit der Ausübung des Golfsports, bei Benutzung von Anlagen oder Einrichtungen des Vereins oder bei Vereinsveranstaltungen erleiden, soweit solche Schäden oder Verluste nicht durch Versicherungen gedeckt sind. §276 Abs. 3 BGB bleibt unberührt.

17. Vergütung für die Vereinstätigkeit

17.1

Der Verein gibt sich Vereinsordnungen zur Regelung der internen Vereinsabläufe. Folgende 
Vereinsordnungen können erlassen werden: a) Spielund Platzordnung b) Richtlinie zum Datenschutz Die Richtlinie enthält Regelungen zur Erhebung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten der Mitglieder durch den Verein und denDeutschen Golf Verband e. V. und Sonstige.

17.2

Für den Erlass, die Außerkraftsetzung und Änderung der Vereinsordnungen ist der Vorstand zuständig.

18. Änderung der Satzung und Auflösung des Vereins

18.1

Eine Änderung der Satzung bedarf einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen. Die beantragten Änderungen müssen den Mitgliedern in der Einladung zu der betreffenden Mitgliederversammlung bekannt gegeben werden.

18.2

Über einen Antrag auf Auflösung des Vereins kann nur abgestimmt werden, wenn dieser Antrag auf die Tagesordnung einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung gesetzt und den Vereinsmitgliedern ordnungsgemäß unter Einhaltung einer Frist von mindestens einem Monat mitgeteilt wird. DieAuflösung des Vereins kann nur bei Anwesenheit von mindestens zwei Drittel der stimmberechtigten Mitglieder mit drei Viertel Stimmenmehrheit beschlossen werden. Bei unzureichender Beteiligung an dieser Mitgliederversammlung ist innerhalb eines Monats (nicht aber für denselben Tag) eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, in der als dann die Auflösung mit drei Viertel Stimmenmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden kann.

19. Auflösung des Vereins

19.1

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke, fällt das Vermögen des Vereins an den Kreis Unna, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne von § 2 dieser Satzung zu verwenden hat.

20. Wirksamkeitsregelung

20.1

Diese Satzung tritt mit Wirkung vom 9. März 2011 in Kraft.

Fehler und Irrtum vorbehalten.

Richtlinie des GCUF zum Datenschutz

Auf der Grundlage des § 18 Abs. 1 der Satzung be­schließt der Vorstand folgende, für die Mitglieder und Organe des Vereins verbindliche Regelungen zum Umgang, der Erhebung und Verarbeitung personen­bezogener Daten:

1. Grundsätze der Datenerhebung und Datenverarbeitung

1.1

Eine Erhebung und Verarbeitung personenbezo­gener Daten erfolgt grundsätzlich nur, soweit dies zur Erfüllung der Satzungszwecke des Vereins notwendig ist.

1.2

Die Erhebung und Verarbeitung personenbezoge­ner Daten erfolgt im Rahmen der Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes.

2. Zweck

2.1

Mit dem Beitritt zum Verein werden Name, An­schrift, Geburtsdatum, Telefon­Nr., Email­Adres­se und Bankverbindung aufgenommen und zum Zwecke der Mitgliederverwaltung in der vereins­eigenen Clubverwaltungssoftware gespeichert. Jedem Vereinsmitglied wird dabei eine Mitglieds­nummer zugewiesen. Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor Missbrauch geschützt.

2.2

Beim Austritt eines Mitglieds werden gespeicher­te personenbezogene Daten in der vereinseigenen Clubverwaltungssoftware auf Wunsch des Aus­tretenden gelöscht. Personenbezogene Daten des austretenden Mitglieds, die das Rechnungswesen betreffen, werden entsprechend den steuergesetz­lichen Bestimmungen aufbewahrt.

3. Nutzung des DGV­Intranet

3.1

Der Verein ist an das Intranet des Deutschen Golf Verbandes e.V. (DGV) angeschlossen. Er übermittelt personenbezogene Daten seiner Mitglieder an den DGV, soweit dies zur Erfüllung seiner Vereinszwecke und zur Erfüllung seiner Verpflichtungen gegenüber dem DGV erforderlich ist. Einzelheiten regelt Ziff. 7 der Aufnahme­und Mitgliedschaftsrichtlinien des DGV, die in ihrer jeweils gültigen Fassung im Verein Anwendung findet. Die Aufnahme­und Mitglied­schaftsrichtlinien des DGV können in ihrer jeweils gültigen Fassung im Clubsekretariat und im Internet unter www.golf.de/dgv eingesehen werden.