Spieltage

1. Spieltag - 22.04.2017
 
Golfrange Dortmund
Rennweg 70
44143 Dortmund
 
  StVg SpVg Total CR
Marc Hollmann 11,7 11 80 17,5
Björn Lerbs 16,8 16 82 19,5
Christoph Schlösser 11,1 10 86 23,5
Thilo Pothmann 11,7 11 86 23,5
Wolfgang Schunck 14,1 13 91 28,5
Volker Rinschede 13,1 12 (92) (29,5)
      517 112,5
 
2. Spieltag - 13.05.2017
 
GC Gut Berge Gevelsberg
Berkenberg 1
58285 Gevelsberg
 
  StVg SpVg Total CR
Jörg Szczepanski 12,5 15 72  
Thilo Pothmann 12 15 74  
Christoph Schlösser 10,2 13 75  
Frank Pawelzik 11,3 14 78  
Marc Hollmann 11,8 14 80  
Dirk Frauenhoff 10,4 13 (81)  
      379 92,5
 
3. Spieltag - 17.06.2017
 
GC Dreibäumen
Stoote 1
42499 Hückeswagen
 
  StVg SpVg Total CR
Christop Schlösser 10,4 12 81 10
Marc Hollmann 12,2 14 89 18
Carsten Lukas 11,8 14 92 21
Thilo Pothmann 12,4 15 97 26
Volker Rinschede 13,7 16 98 27
Björn Lerbs 16 19 (99) (28)
      457 102
 
4. Spieltag - 08.07.2017
 
GC Gut Neuenhof
Eulenstraße 58
58730 Fröndenberg
 
  StVg SpVg Total CR
Christop Schlösser 9,9 11 86 15,3
Marc Hollmann 12,2 14 90 19,3
Wolfgang Schunck 14,5 17 93 22,3
Thilo Pothmann 12,5 14 95 24,3
Carsten Lukas 11,9 14 96 25,3
Detlef Baars 14,5 17 (100) (29,3)
      460 106,5
 
5. Spieltag - 15.07.2017 (Heimspiel)
 
GC Unna-Fröndenberg
Schwarzer Weg 1
58730 Fröndenberg
 
  StVg SpVg Total CR
Björn Lerbs 13,2 15 85 13,1
Marc Hollmann 12,3 14 88 16,1
Dirk Frauenhof 10,5 12 91 19,1
Frank Pawelzik 11,6 13 94 22,1
Thilo Pothmann 12,7 15 97 25,1
Herbert Hiddeman 11,3 13 (98) (26,1)
      455 95,5
 
6. Spieltag - 19.08.2017
 
GC Gut Frielinghausen
Frielinghausen 1
45549 Sprockhövel

 

 

Tabelle:

Liga Platz Club 1.ST 2.ST 3.ST 4.ST 5.ST 6.ST ges. über CR
5.E 1. Frielinghsn 1 78,5 105,5 72 87,5 81,5   425
  2. GCGN 1 96,5 85,5 83 82,5 77,5   425
  3. Dreibäumen 81,5 92,5 81 86,5 88,5   430
  4. GR DO 1 80,5 123,5 89 87,5 70,5   451
  5. GCUF 2 112,5 92,5 102 106,5 95,5   509
  6. Gut Berge 2 114,5 99,5 106 99,5 107,5   527

Bericht Spieltag 5 - Heimspiel

Heimspiel. Ja genau. Die Pflichtaufgabe stand vor der Tür. Hier konnte man glänzen, unsere Wiese. Der Platz befand sich in einem großartigen Zustand, ist halt ein geiler Club. Die zweite Garde des Golfclubs war in Bringschuld geraten, der Stachel von Neuenhof saß noch tief, auf den Tabellenletzten Berge hatte man nur noch vier Schläge Vorsprung. Nicht auszumalen wenn man die Liga verlassen müsste. Unser Captain musste kurz vor knapp noch umdisponieren, wieder einmal, dieses Mal erwischte es ihn selbst, berufliche Verpflichtungen. Er schickte Herbert Hiddemann auf das Spielfeld. Ein alter Hase wenn es darum geht vor Selbstvertrauen zu strotzen und die Konkurrenz hinten zu halten. Wer hat, der hat.

Ich hatte die erste Startzeit unserer Mannschaft bekommen, war also dementsprechend früh auf der Range. Die Konkurrenz beackerte bereits unsere schöne Wiese. Alle hatten sich viel vorgenommen. Die 81 und Andreas gaben die Starter. Mein Spiel verlief ohne große Aussetzer, bis auf drei Löcher alles im Soll. Mein geschätzter Sportsfreund aus Gut Berge besorgte es sich richtig, spielte dreimal Holz 5 hintereinander. Immer von der gleichen Stelle, immer voller Entschlossenheit. Ja der Platz hatte es in sich, zeigte sich mir freundlich und der Gegnerschaft tückisch. So kam ich mit ner 88 auf die Terrasse, Berge 105. Das Hopfenteilchen ließ ich mir schmecken, zufrieden keinen Schaden angerichtet zu haben. Dirk kam mit einer 91 an den Tisch, wusste selbst nicht ob er zufrieden sein sollte oder nicht. Es lief eben wie immer. Die Laune am Tisch war voller Zuversicht heute gute Ergebnisse reinzuholen, schließlich waren noch erfahrene Ligaspieler unterwegs. Doch es kam anders. Kreidebleich kam Thilo an den Tisch, zierte sich ein wenig das Ergebnis mitzuteilen. Reines Kopfschütteln. 97. Was ist mit dem ehemaligen Kapitän der Truppe nur los? Er sprach von angedachten zwei Wochen Golfpause um sein Spiel wieder auf Vordermann zu bringen, war aber sonntags schon wieder 18 Loch unterwegs. Unter 90, er ist wieder da. Wurde auch Zeit. Anschließend kam Herbert, gezeichnet und mit ner riesen Krawatte. Er toppte Thilos Score noch um einen Schlag. Spielte mehr links als sonst wo hin und das bei fast allen Schlägen. Er wechselte Griff, Schwung und Ball, nichts besserte sein Spiel. Die Getränke am Tisch schmeckten noch, aber das Rechnen begann. Die Info, dass Pawelle ne 51 nach neun Loch gespielt haben sollte, verbreitete sich rasch am Tisch. War man wirklich nicht in der Lage den Heimvorteil zu nutzen? Björn hatte mit solchen Gedanken nix am Hut. Er schlug mit einer 85 am Tisch auf und verbreitete schlagartig wieder gute Laune. 85! So sieht Heimvorteil aus. Ganz stark. Pawelle war nicht zufrieden, lieferte aber dank seiner zweiten neun Loch noch ne 94 ab. Exzellenter Kampfgeist. Der fünfte Platz wurde gefestigt, 18 Schläge Vorsprung. Keine Entscheidung. Zu gern wäre man souveräner zu Hause aufgetreten. Aber es sollte nicht sein. Dann müssen wir es eben in Frielinghausen reißen. Nen bisschen Spannung tut der Liga ja auch gut.

Alles für den Club.

Marc Hollmann

Bericht Spieltag 4 - GC Gut Neuenhof

Die Woche vor dem 4. Spieltag wurde wie eh und je zum Vorspielen genutzt. Die Ergebnisse waren grundsolide, aber nicht herausragend. Die Grüns waren noch leicht gesandet, der Platz in einem Top Zustand. Die vergangenen Wochen lief man als zweiter Mannschaftsspieler mit stolzgeschwellter Brust über das heimische Geläuf. Hie und da nahm man an gut dotierten Turnieren Preise mit, die ihresgleichen suchen. Schließlich war man zweiter Mannschaftsspieler und hatte am letzten Spieltag auf den Tabellenletzten unglaubliche vier Schläge gut gemacht. Da schwillt natürlich der Kamm. Gut Neuenhof kannte man wie seine Westentasche, schon etliche Male gespielt. Immer mit der Gewissheit, dass unser Platz ja viel anspruchsvoller sei. Die Mannschaftsaufstellung stand fest, es konnte also los gehen. Ein Ausfall in der ersten Mannschaft sorgte dafür dass der Kapitän Hamm für Neuenhof tauschen musste. Für Volker ist es egal welchen Acker er bestellen muss. Er kennt sie alle. War es ein schlechtes Omen, dass der Kapitän als erster das auf Hochtouren laufenden Schiff verließ? Als Ersatz ging die 81 mit an den Start. Wer hat, der hat. Die Wetterlage am Spieltag war sommerlich, der Platz bereit um darauf Geschichte zu schreiben. Man kannte sich untereinander, machte auf locker auf der Range, hielt hin wieder ein Schwätzchen mit den Jungs von der Konkurrenz und zitterte innerlich dem ersten Abschlag auf der 10. entgegen. Ein undankbares Loch um in einen so wichtigen Spieltag zu gehen. Waren die Fairways in der Landezone eigentlich schon immer so eng? So kam es dann auch, dass ich meinen ersten Ball direkt links in irgendwelche Holzgewächse unabsichtliche drawte. Der provisorische Ball, sowieso viel zu früh ins Spiel gekommen, entschied sich dann für einen sportlichen Slice. „Müsste liegen“ kam postwendend die Stimme aus dem Off. Welch ein selbstsicherer Start. Aber das Spiel beruhigte sich schnell als der erste Ball gefunden und somit ein totaler Fehlstart erst einmal vermieden war. Fünf Pärchen standen nach Loch neun zu Buche, alles lief Handicap entsprechend. Die Grüns bei unseren Nachbarn waren an diesem Tag butterweich. Die Bälle stoppten so schnell, dass man zwischendurch sogar ordentlich Backspin für seine nächsten Schläge einplante. Da blieb natürlich der Wunsch der Vater des Gedankens. Auf den zweiten neun hatte ich mir leider nur zwei Par erspielt, dafür aber auch zwei dicke Löcher, die so gar nicht der guten Laune beitrugen. Am Ende dann doch überrascht, dass der Schaden gar nicht so groß war und die 90 notiert. Im Clubhaus angekommen, erblickte ich drei meiner Mitspieler, ihre Stimmung war reserviert. Alle waren in ihren Flights tischweise verteilt. Detlef konnte seine Proberunde nicht bestätigen und spielte eine glatte dreistellige Zahl. Zufriedenheit sieht anders aus. Er zählte Lücken in seinem Spiel auf und schilderte einige brisante Situationen „Immerhin hat die 81 ne 86 gespielt“ waren die positivsten seiner betrübten Worte. Thilo fand nicht viele Erklärungen zu seiner 95, zu groß war die Enttäuschung der selbst erbrachten Leistung. Wolfgang erspielte sich eine akzeptable 93, war auch mit sich im Reinen. Wenig später kam Carsten auf die Terrasse. Eine 96. Auch nicht zufrieden. Irgendwie hatte heute keiner mal einen rausgehauen. Seltsam für diese sonst so herrlich aufspielende Truppe.  Als dann auch noch das ernüchternde Ergebnis des sechsten Platzes verkündet wurde, ward es kurz ein wenig leiser am Fröndenberger Tisch. Aber unsere Nebenbuhler um den letzten Platz sind noch weitere 6 Schläge hinter uns, wir haben es weiterhin in der eigenen Hand nicht zur Laterne zu greifen. Der Gedanke an das kommende Heimspiel ließ dann auch schnell Zuversicht aufkommen. Auf unserer Wiese. Bekanntes Terrain. Und das bereits in einer Woche. Schon Bock. Voll.

Marc Hollmann

Bericht Spieltag 3 - GC Dreibäumen

Und wieder einmal schickte der Kapitän Volker Rinschede eine Truppe aufs Geläuf um sich mit den Besten der Besten zu messen.  Naja, was man eben so in der fünften Liga vor findet. Die Vorzeichen standen gut, hatte man doch den Vize Titel aus Gut Berge noch gut im Gedächtnis. Das Wetter spielte mit, so waren es knappe 20 Grad Celsius mit einer leichten Brise, eigentlich top Voraussetzungen um der Liga seinen Stempel aufzudrücken. Der Platz erwies sich jedoch als eine wahre Sau. So konnte man sich, was in der Proberunde schon sichtbar wurde, an jeder Bahn zerlegen. Allein die Grüns sind in Dreibäumen so groß wie bei uns auf der Heimatwiese die gesamte Länge eines Par 3s. Dies bedeute an manchen Bahnen zwei Eisen länger zu wählen wenn die Fahne mal hinten stand. Wahnsinn. Aus meiner Sicht verliefen die ersten neun Löcher sehr durchwachsen, immer wieder drangen die Bälle in die Nähe der Ausgrenze, manche von ihnen leider auch darüber. Wer baut solche Plätze, wo man sich noch nicht einmal entspannt einen Monsterslice leisten kann. Die zweiten neun konnten dann jedoch über den Schrecken der vorherigen hinweg trösten. So erspielte ich mir meine erste unter 90 in diesem Jahr und ging frohlockend ins Clubhaus um meinen Clubbuddies zu ihren Runden zu gratulieren. Doch alles kam anders. El Capitano wurde nie gesehen, manche munkeln, er hätte aber wohl doch mitgespielt. Ein runder Geburtstag war für seine sofortige Abreise verantwortlich, diese hektische Terminplanung war dann wohl auch für seine 98 verantwortlich. Carsten Lukas erspielte sich eine saubere 92 und war ein großartiger Einkauf, den wir in Zukunft wohl des Öfteren bei uns sehen werden. Dann kam Thilo ins Clubhaus. Schwer gezeichnet noch von seinen ersten neun Löchern konnte er ein Debakel auf den zweiten neun noch verhindern und lieferte eine, für seine Verhältnisse unwürdige 97 ab. Dann kam er, die gute Seele aus dem Sekretariat. Christoph Schlösser. Wahnsinn dieser Typ. Eine blitzsaubere 81, in Worten: EINUNDACHTZIG sprengten sein Handicap auf 9,8 herunter. Klar, wenn alle sich mühen irgendwie zu puffern, spielt er sich mal eben runter. Und das auf der Wiese. 81! Alta, 81! Hammer. Er selbst war nicht zufrieden, wird deshalb auch seine Profikarriere für diese Saison an den Nagel hängen um weiter für den reibungslosen Ablauf im Sekretariat zu garantieren. Dann fragen wir eben mal bei Frau Korte nach ob sie uns aushelfen kann. Über 30 wird sie jawohl auch schon sein. 81, mein lieber Scholli. Als letzter kam die Maschine auf die bereits gefüllte Terrasse. Völlig ungewohnt spielte Björn diesmal nicht sein Handicap und machte mit einer 99 den Streicher. Klar, wenn man mit den Gedanken schon bei der Siegerehrung des morgigen Proshop Turnieres ist. Aber es sei ihm gegönnt, denn wer sonst immer so solide abliefert… Unterm Strich konnten wir als Mannschaft dieses Mal vom Score her nicht überzeugen, der fünfte Platz sprang heute lediglich heraus. Immerhin waren wir die Geilsten. Aber das war ja auch nicht so schwer. Auf den Tabellenletzten haben wir weitere vier Schläge gut gemacht und so passte die Stimmung auch nach der Runde und alle waren begeistert sich mit Christoph fotografieren zu lassen und dabei gewesen zu sein an dem Tag, wo die 81 gespielt wurde. Einundachtzig !

Bis zum nächsten mal wenn wir wieder nach den Sternen greifen Marc

Bericht Spieltag 2 - GC Gut Berge

Es war nicht einfach für den Captain eine Aufstellung für diesen Spieltag zu finden. Zu viele gute Spieler gibt der Club momentan her, er hätte würfeln können um eine schlagkräftige Truppe auf die Wiese zu schicken. Wahrscheinlich hat er dies auch. Anders kann man die Abwesenheit seinerseits nicht erklären. Nichts desto trotz ließ er es sich nicht nehmen und erschien auf der Driving Range um seine Truppe einzuschwören. So wie es sich für einen Captain eben gehört.  Nach dem warm spielen ging es dann auch zu Tee 1. Dort angekommen merkte ich zum ersten Mal meine konditionellen Schwächen. Die Zigarette vor dem Abschlag musste erst einmal ein paar Sauerstoff Zügen weichen. Ein toller Platz. Hoch und runter ist hier Programm. Warum sollte man dies nicht auch auf sein eigenes Spiel übertragen. Mir ist dies gelungen. Mal ging es gut, mal aber auch richtig daneben. Zum Glück erwischten die übrigen Spieler unserer fabelhaften Mannschaft einen besseren Tag. Christoph war sichtlich unzufrieden mit seiner gespielten 88, musste die Veranstaltung auch postwendend verlassen. Dirk und meine Wenigkeit kamen mit einer 94 ins Clubhaus. Natürlich blieben wir weit unter unseren persönlichen Ansprüchen, aber was tut man nicht alles für die Mannschaftskasse. Dann kam er, Jörg Szczepanski. Aufgrund der vielen Runden, die er in diesem Jahr schon gespielt hatte, hatte man die Befürchtung, dass er überspielt sei, denn schließlich ließ seine Proberunde von 105 Schlägen nicht gerade Zuversicht ausstrahlen.  Aber da Jörg ja eine Turniermannschaft ist, lieferte er eine blitzsaubere 87 ab. Nicht schlecht für seine zweite Runde in diesem Jahr. Was soll nur werden wenn er richtig on fire ist. Frank Pawelzik schoss eine souveräne 92, obwohl da natürlich heute mehr drin gewesen wäre wenn er nicht 5 mal einen Meter Putt daneben gezogen hätte. Wahrscheinlich war er abgelenkt durch seine Borussia, welche er mit einem Kofferradio an seinem Bag verfolgte. Als letztes kam der Sportwart von der Wiese. Natürlich spielte er so auf wie man es von ihm erwartete, eine geschmeidige 89 verhalf der Wahnsinnstruppe noch einige Schläge auf die Konkurrenz gut zu machen. Unterm Strich blieb der geteilte zweite Platz für uns reserviert und so war die Gemütslage beim Bierchen so strahlend wie das Wetter heute. Ein gelungener Spieltag...

weiter so Männer! Alles für den Club.

Bis demnächst

Marc