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Bericht Herren AK30 II beim GC Vamert

von Mitglied

Der vierte Spieltag fand in Varmert statt. Vorspielen stand nicht gerade an der Tagesordnung, aber wir kannten den Platz ja. Ohne vier potentielle Stammspieler, die privat oder krankheitsbedingt fehlten, fuhren wir trotzdem gut aufgestellt und voller Zuversicht nach Varmert. Die Motivation war zu spüren. In der letzten Woche gab es eigentlich nur ein Thema. Varmert. Was für ne Wiese. Macht bestimmt Bock wenn man die mal ohne Druck spielen könnte.

Der Platz war in einem sehr gutem Zustand, der Lorenz ballerte mit 27 Grad drückender Temperatur. Bahn 1 war allgegenwärtig. Was für eine heftiges Einstiegsloch. Da konnte alles passieren. Mir persönlich ist da schon viel passiert. 150-160 Meter sollte man ein Eisen in ein Dogleg spielen. Zu viele Bäume und sehr nahe Ausgrenzen stachen am Abschlag hervor. Wo vor einem Jahr noch Wasser gesteckt war, ist mittlerweile alles weiß gesteckt. Alta! Meine Flightpartner hatten vor mir die Ehre. Sebastian knallte sein Eisen 6 mit einem leichten Draw perfekt ins Dogleg. Peter schoss erst mal seine Kugel in den Wald. Aus. Mir ging die Pumpe, stand ich doch jetzt am Tee. Auf der Range mindestens 7 mal den Abschlag geübt, versuchte ich mein Glück und tatsächlich haute ich den Ball mit einer leichten links Tendenz an den Bäumen vorbei. Puh. Peter lud dann noch dreimal nach und los ging die Reise zu den abenteuerlichen Bahnen von Varmert. Ich schoss meinen zweiten Schlag links in das Wasser am Grün. Ein Chip, ein Putt, Bogey. Zufriedener Start, vier, bzw 5 Schläge auf die Konkurrenz gut gemacht, weiter so. Der nächste Abschlag musste blind über eine Birke gespielt werden. Natürlich kein Problem für mich, hatte ich doch gerade einen Anflug von Selbstvertrauen erhascht. Ich donnerte meinen Driver richtig satt in die 10 Meter weit entfernte Anhöhe des Damenabschlags. Wenn der überhaupt soweit weg war. Wie kann man nur so blöd sein. Ne Lady. Aber als meine beiden Flightpartnern meinen Schlag kopierten, war das Leid nur halb so groß. Meine ersten neun Loch brachte ich vernünftig mit sieben über über die Runde, im Flight spielte ich mir einen schönen Vorsprung heraus. Die zweiten neun Loch sind ähnlich verlaufen, ein Tripplebogey war unnötig, aber sonst solide Scores . Ich erspielte mir am Ende eine 88. Vernünftiges Ergebnis für mich in der Liga. Da gab es schon andere Tage. Am Grün der 18 wartete Björn auf mich, er war sichtlich angefressen und haderte mit 90 Schlägen, wobei das Putten bei ihm am meisten weh tat. Acht drei Putts und eine 9 auf einem Par 5 ließen dieses Mal keine gute Runde zu.

Auf der schon gut gefüllten Terrasse, wo sich die Heimmannschaft nicht lumpen ließ und für ausreichend Speis und Trank sorgte, saß Dirk sehr zufrieden mit einer erspielten 87. Unser Top Ergebnis an diesem Tage. Er wollte sich zwar noch den ein oder anderen Schlag auf den ersten neun sparen, resümierte aber für sich eine ordentliche Runde.

Bei Olli sah das schon ganz anders aus. Wenn auch mittlerweile wieder gut gelaunt, brachte er aber eine glatte 100 rein. Zwar kämpfte er an Loch 18 noch an einem zweistelligen Ergebnis, aber diesen Kampf verlor er leider. Zuviel drei Putts und gar ein vier Putt ließen ihn alles andere als zufrieden sein, zumal er eigentlich in guter Verfassung war. Schade.

Es dauerte dann ein wenig bis Thommy an unseren Tisch kam. Eigentlich wollte er Varmert nicht mehr spielen, da er noch ganz üble Erinnerungen vom letzten Jahr im Hinterkopf hatte. Aber dieses Mal konnte er sich rehabilitieren. Eine 88. Zwar fing es alles andere als gut für ihn an und er war nach neun Loch schon 13 über, aber die restlichen Löcher gab er dann noch mal Vollgas. Er machte seinen Frieden mit dieser Wiese.

Florian kam als letzter Spieler von uns auf die Terrasse. Unser fünfter Neuzugang in diesem Jahr. Er fand nur schwer ins Spiel und es gingen ihm am Ende die Löcher aus für einen für sich akzeptablen Einstand in unsere Mannschaft. Mit einer 97 rutschte er noch in die Wertung.

Der erspielte 5. Platz an diesem Tage ließ uns nicht gerade freudig dreinblicken, zumal sich unser Konkurrent aus Varmert den Tagessieg holte. Wir liegen jetzt zwei Punkte hinter unseren Dortmunder Nachbarn aus Barbara. Drei Punkte ist der Rückstand bereits auf Varmert. Zu ärgerlich, wo wir doch nur zwei Schläge hätten einsparen müssen, um den vierten Platz an diesem Tage zu erreichen.

Naja. Zwei Spieltage verbleiben uns noch um den Abstieg zu verhindern. In Kürten muss mal so richtig die Peitsche knallen. Es wird Zeit. Am 13.8 wird geliefert.

Bis dahin
Marc Hollmann

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