3. Spieltag - Heimvorteil genutzt

Mit dem Heimspiel stand am Mittwoch, den 13.Juni der dritte Spieltag in der AK 50 Liga 6 B an. Bevor es aber auf die Wiese ging, galt es einige kleinere Problemchen aus dem Weg zu räumen, denn der Mittwoch erwies sich nicht als der ideale Spieltag.
 
Als die Startliste heraus kam, rieb ich mir zunächst verwundert die Augen, denn eine Mannschaft fehlte in der Liste. B.A. Sennelager 2 hatte vergessen zu melden und unser Sekretariat versuchte dieses am Montag noch aufzuklären. Da aber das dortige Sekretariat nicht besetzt war, konnte keine Lösung herbeigeführt werden.
So wurde die aktuelle Startliste erst am Dienstagmorgen übermittelt, was bei uns aber zu keinerlei Nervosität führte.
 
Für die zweite Mannschaft von Uni Paderborn war es allerdings nicht so einfach, denn durch einen kurzfristigen Ausfall reisten die Golffreunde nur mit 5 Spielern an.
Unsere Truppe trat auf heimischem Geläuf mit drei Neulingen an. Jürgen Wendel, Karsten Kreutzer und Michael Paprotny spielten zum ersten Mal in einem Ligaspiel, Peter Korte war ja in diesem Jahr schon beim DMM Aufstieg an den Schlägern.
Dirk Schiffmann mit seiner ruhigen und besonnenen Art und Thomas Röwekamp vervollständigten als „alte Hasen“ den Kader für den Spieltag.
 
Jürgen „Iceman“ Wendel (Gewinner des Kühlschrankes) ging dann gleich im ersten Flight auf die Runde und bestätigte seine Topform der letzten Wochen. Mit seiner 90 belegte er in der abschließenden Bruttowertung auch den zweiten Platz. Dirk und Thomas ließen ihre Erfahrung folgen und legten mit jeweils einer 91 den Grundstein zu einer sehr guten Mannschaftsleistung.
 
Peter kam als letzter ins Clubhaus und ärgerte sich noch über liegengelassene Punkte, doch die 93 stand. Bei Michael Paprotny wusste man zuerst nicht, worüber er sich mehr freute, über seine tolle 94 oder das sich im Flight eine hohe Anzahl an Getränken angehäuft hatte. Woran das lag, konnte uns der gesamte Flight nicht so schnell erklären, denn zur Abarbeitung musste schnell bestellt und auch getrunken werden. Karsten Kreutzer war an diesem Spieltag der Streicher.
 
In der Tageswertung belegten wir mit nur 7 Schlägen Rückstand den zweiten Platz hinter dem GC Marienfeld, die einmal mehr mit einer Topleistung ihren Anspruch auf den Gruppensieg untermauerten. Auf den Dritten, B.A. Sennelager hatten wir 28 Schläge Vorsprung und weitere 7 Schläge war die Truppe aus Paderborn dahinter. Fünfter wurden die Spieler aus Werl vor den Golffreunden vom GC Heerhof.
 
Durch diese Leistung konnten wir den Rückstand in der Gesamttabelle auf den Zweiten aus Paderborn auf 7 Schläge verkürzen. An der Tabellenspitze grüßt einsam der GC Marienfeld, der jetzt schon scheinbar uneinholbar mit 80 Schlägen führt.
 
Diese Wertung des Spieltages ist allerdings zunächst noch vorläufig, da es eine mögliche Strafe des Verbandes für die B.A Sennelager wegen der vergessenen Meldung geben kann. Vorgesehen scheinen das 10 Strafschläge auf das Gesamtergebnis zu sein.
 
Als Fazit dieses Spieltages bleibt:
Super Spiel von allen unseren Akteuren, die richtig Spaß am Ligaspielen hatten.
Der Platz ist in einem wahnsinnigen Zustand, großes Lob auch von den Gästen, die das mehrfach an uns zurückgemeldet haben. Der Mittwochspieltag ist nicht der ideale Tag, nächstes Mal werden wir wohl wieder auf den Samstag gehen, aber einen Versuch war es wert. Den kältesten Tag der Woche erwischt, aber kein Regen.
 
Mein Dank geht an alle Akteure, an alle anderen Teammitglieder, die zwar nicht gespielt haben, uns aber im Vorfeld und auch hinterher unterstützt und geblitzdingst haben, die Greenkeeper, das Sekretariat und nicht zu vergessen die Gastro für das Frühstück und das Essen danach.
 
Mit sportlichen Grüßen
Thomas Röwekamp

2. Spieltag GC Uni Paderborn

Für die AK 50.1 war es am 05.05.2018 der Start in die Saison, für die 2. Mannschaft bereits der zweite Spieltag. Beide Teams mussten auf der Wiese des Universitäts GC Paderborn antreten. Perfektes Wetter luden geradezu zum Golfen ein. Dazu noch ein schöner Blick von den höher gelegenen Bahnen auf das Eggegebirge, Golferherz, was willst du mehr.
 
Dieser Platz ist mal ganz anders als gewohnt, denn auf dem Links Course musste man doch schon mal etwas taktieren.
 
Die Vorbereitung war nahezu optimal verlaufen, hatten doch alle den Platz vorgespielt. Aber das trockene Wetter warf neue Bedingungen, und damit auch Probleme auf. Die hügeligen Fairways waren sehr trocken, auch das Gras war an einigen Stellen nicht ganz so dicht wie erwünscht. Dadurch konnte auch ein nicht ganz optimal getroffener Ball mal ordentlich Meter machen. Wenn es denn dann positiv war, na schön.
 
Auch die Grüns waren knüppeltrocken. Taktische Spielweise konnte auch schon mal so aussehen, dass man den Ball früh genug aufkommen lässt und dabei hofft, dass er auf den riesigen Grüns einigermaßen in der Nähe der Fahne liegen bleibt.
 
Wie uns der Starter erzählte, hatte man extra noch mal gewalzt, um sie schneller zu machen. Obwohl das schottische Gras eher aussah wie eine Dauerwelle aus den 80igern, war es ratsam, den Ball mit dem Annäherungsschlag unterhalb des Loches zu platzieren, sonst wurde aus einem Birdie auch schon mal „mit Glück“ noch ein Bogey, denn einige Grüns hatten gutes Gefälle. Die Fahnenpositionen taten ihr Übriges dazu.
 
Aber ob sich die Gastgeber nicht ins eigene Fleisch geschnitten hatten? Gespielt wurde nämlich von den weißen Abschlägen und mein Flightpartner aus Paderborn spielte sonst nur von den gelben Abschlägen. Wir werden es sehen.
 
Der Rest zum Platz ist schnell erzählt, nur drei kleine Bäume neben der 1, ein Teich neben dem Grün der 9, dafür aber Steinsplitterwüsten an jeder Bahn, die als seitliches Wasserhindernis gelten. Aber durch die hellen Steine und die unkontrollierten Sprünge der Bälle war es manchmal nicht einfach, diese wieder zu finden.
 
Pünktlich um 10.00 Uhr wurden die Teams um unsere Zweite an TEE 1 und 10 auf die Runde geschickt, ab 11.06 Uhr ging es auch für die Erste los.
 
In der Staffel 6 B hatte sich Marienfeld schon einen ordentlichen Vorsprung herausgespielt und auch an diesem Spieltag spielten sie wieder oben mit. Mit nur einem Schlag Rückstand mussten sie sich zwar den Gastgebern geschlagen geben, konnten aber ihre Führung in der Gesamtwertung behaupten.
 
Dritter wurde unser Team, mit konstanten Leistungen sind sie damit auch in der Gesamtwertung auf dem dritten Platz. Detlef Baars und Dirk Nedler spielten eine 94, Bernd Apel eine 97, Wolfgang Schunk die 98 und Sven Korweslühr eine 99. Heinz Struwe war mit 102 Schlägen an diesem Tag der Streicher.
 
Alles in allem eine gute Leistung der Jungs.
 
Mit einigen Hoffnungen auf eine vordere Platzierung gingen die Sechs der AK 50.1 auf die Runde. Und das sollte sich auch bestätigen. Auch wenn hinterher einigen liegengelassenen Chancen hinterher getrauert wurde, kann sich die Leistung sehen lassen. Aber ist das nicht immer so?
 
Ein Hoch auf Thomas Kortmann, der in ganz abgeklärter und ruhiger Manier eine 88 ins Clubhaus brachte und damit auch die Nettowertung gewann. Die ausgelobten Bälle hätte er zwar fast nicht mehr bekommen, denn der Hunger trieb ihn während der Siegerehrung zunächst ans Buffet.
 
Volker Rinschede legte eine 91 nach uns als Stefan Brinkschulte und Carsten Lukas eine 93 mitbrachten, sah es doch gar nicht so schlecht aus. Ich hatte zu Beginn meiner Runde schon die Befürchtung, dass es so weitergeht, wie beim letzten HN, denn nach den ersten neun Bahnen stand eine 52 zu Buche. Zudem wären mein Flightpartner aus Paderborn und ich fast von einer verirrten Kugel vom Abschlag der Nachbarbahn abgeschossen worden. Einen Meter von uns entfernt schlug der Ball ein und verschwand im Steinwald. Das nötigte Hermann einen trockenen Spruch ab: „So nah war es noch nie.“ Der Kollege aus dem Sennelager kam sofort zu uns und entschuldigte sich, was die gute Stimmung in den Flights wiedergab.
 
Aber mit einer 43 auf den zweiten Neun kam ich letztendlich mit einer 95 rein und diese gaben mir Hoffnung für die Zukunft.
 
Sportwart Thilo Pothmann war mit einer 100 am heutigen Tag der Streicher, aber wie sagte er hinterher: „Dafür sind wir ja eine Mannschft.“
 
Recht hat er!!!
 
Somit hatten wir den Tagessieg im Sack, mit 12 Schlägen vor Schultenhof-Peckeloh. Dritter wurde der GC Hamm vor Paderborn und Schloß Vornholz.
 
So, das war es, ich hoffe, der Bericht war nicht zu lang, aber bis zum nächsten dauert es ja noch etwa einen Monat.
 
Allen Lesern wünschen die Capitanos Volker und Thomas eine schöne und erfolgreiche Saison.
 
Mit sportlichen Grüßen
Thomas Röwekamp

1. Spieltag GC Marienfeld

Nachdem wir im letzten Jahr leider den Abstieg hinnehmen mussten, nahmen wir bei der AK 50 einen Neuanfang vor. Einer ersten Abfrage folgten viele neue Spieler, die gerne in einer Mannschaft mitspielen wollten.
So war recht schnell klar, auf Grund des super Zuspruchs und Interesses melden wir zwei Mannschaften in der 6. Liga.
Überrascht waren wir dann schon, ob der Clubs, viele in Richtung Ostwestfalen, mit denen wir in den Staffeln zusammenspielen würden. Aber wir freuten uns auch, dass wir neue Plätze, Clubs und deren Spieler kennenlernen konnten.
 
Die erste Mannschaft spielt jetzt in der Staffel 6 C mit weiteren 4 Teams, die AK 50.2 in der Staffel 6 B in einer 6er Staffel. Wir wussten am Anfang der Saison nicht wo wir im Vergleich mit den anderen stehen, also stellten die Captains Volker Rinschede und Thomas Röwekamp für den ersten Spieltag der AK 50.2 beim GC Marienfeld nach Handicap auf, um die Spielstärke der anderen Teams anzutesten. Die Voraussetzungen waren zunächst nicht so prickelnd, konnten doch die Spieler den unbekannten Platz nicht vorspielen. Doch der Reihe nach. Der Tag begann nahezu perfekt, Sonnenschein, angenehme Temperaturen und ein Platz in Marienfeld, der in, für die Jahreszeit sehr gutem Zustand war. Die Grüns sahen aus wie gemalt, allerdings sollten sich diese als das größte Problem darstellen. Wir wurden morgens in Marienfeld sehr gut empfangen. Ein tolles Frühstück auf der Terrasse des Clubhauses sollte eigentlich eine gute Stärkung sein. Und so gingen wir nach und nach auf die Runde. In sehr angenehmen Flights machte das Spielen wirklich viel Spaß, doch die Leistungen war nicht so wie erhofft.
 
Stefan Brinkschulte konnte eine sehr gute Runde hinlegen, die 89 ließ uns auf eine gute Platzierung hoffen. Nachdem Thomas Kortmann eine 93 ins Clubhaus brachte, lagen wir noch im Plan. Doch schon Sportwart Thilo Pothmann konnte mit einer 98 nur knapp unter der magischen 100er Marke bleiben. Einen gebrauchten Tag erwischten Sven Korweslühr, Jochen Happe und Thomas Röwekamp. Mit 102, 106 und 108 waren ihre Scores unterirdisch. Man hätte es jetzt auf die toll aussehenden, aber sehr langsamen Grüns schieben können, doch damit hatten alle Spieler zu kämpfen. Also auch nur eine Ausrede.
 
In der Endabrechnung kam dann leichte Hoffnung auf. Nutzte zwar die Heimmannschaft ihren Heimvorteil und gewann mit großem Vorsprung den Spieltag, so war der Rückstand auf die Plätze 2 und 3, GC Uni Paderborn und Sennelager noch im Rahmen. Und mit den GC Werl und Heerhof konnten wir noch zwei Mannschaften hinter uns lassen.
Also haben wir gelernt, für den nächsten Spieltag nahmen wir uns die Zeit, um den ungewohnten Links Course des Universitätsclubs Paderborn vorzuspielen. Hier werden wir mit beiden Mannschaften wieder angreifen, getreu dem Motto Mund abputzen und weiter geht`s.
 
Bis demnächst an dieser Stelle, mit hoffentlich positiveren Berichten
 
Mit sportlichen Grüßen
Thomas Röwekamp