Golf Club Unna-Fröndenberg
NRW-MM Damen AK 30 - 2019 - Liga 4.C
 
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1. Spieltag im GC Unna Fröndenberg

Ein Tag mit viel Sonnenschein und Herausforderungen Gespielt haben: Brigitte Müller, Christa Helle, Kea-Ill Busch, Uschi Krause, Susanne Specht, Verena Reiffer-Gantenbrink.
 
Der Wettergott meinte es an diesem Tag, mit Sonnenschein und Temperaturen über 20 Grad, fast bis zum Ende gut mit den Spielerinnen.
 
Der Platz war wie immer in einem hervorragenden Zustand, was auch alle anderen Mannschaften noch einmal lobend erwähnten. Vielen Dank auch noch einmal an unseren Spielleiter, Günther Scherf, dass er vor dem Start noch einmal die Bunker geharkt hat, die „versehentlich“ vorher von den vorherigen Privatflights nicht geharkt wurden.
 
So stand also einem guten Spiel nichts im Weg.
 
Beim Start zeigte sich, dass auch die Single-Handicaperinnen nervös waren, was an vielen verzogenen Schlägen auf der Bahn 1 erkennbar war. Schließlich war es das erste Spiel der Saison. Da kann man schon mal ein deutliches Zeichen in Sachen Platzierung setzen. Die Nervosität zeigte sich besonders bei einer Spielerin aus Bochum mit HCP 12.3, die sich zum Einspielen das Grün der Bahn 18. und den dazugehörenden Bunker ausgesucht hatte. Die neuen Regeln besagen übrigens, wenn nur 1 Schlag ausgeführt wird gibt es 2 Strafschläge, ab 2 Schlägen dann die Disqualifikation. Dieses „Üben vor der Runde auf dem Platz“ zog dann auch die Disqualifizierung der Spielerin nach sich und das bedeutete für Bochum, es konnte kein Streichergebnis (immer das Ergebnis der Spielerin mit den meisten Schlägen) abgezogen werden. Vorab bereits erwähnt, die Bochumerinnen haben somit schon einmal fast 40 Schläge über CR mehr als die Mannschaft davor.
 
Zurück zum regulären Spielablauf.
 
Was war mit den Puttlängen los? Die ersten Putts waren bei fast allen Spielerinnen deutlich zu kurz und man musste sich auf langsamere Grüns einstellen, als man in den Tagen zuvor bei den Proberunden vorgefunden hatte. Was war mit den Schlaglängen los? Die sommerlichen Verhältnisse sorgten dafür, dass die Bälle lange rollten, manchmal zu lang in die Bunker hinein oder über die Grüns hinaus. Man hatte ja 18 Bahnen Zeit sich umzustellen ...
 
Dann wurde der Himmel dunkel, im Wetterradar sah es nicht gut aus. Es waren noch 4 Flights unterwegs, die es noch auf die 18 schaffen mussten. Beim vorletzten Flight fing der Regen an, noch keine Spielunterbrechung. Wo war der letzte Flight? Die Marcel Hassiepen, an diesem Tag Spielleiter schaute, wo sie blieben. Mittlerweile Spielabbruch, der vorletzte Flight hatte es aber schon geschafft. Laut Marcel hatten sich die Damen in die Gewitterhütte an Bahn 7 untergestellt, mussten noch die 17 und 18 spielen. Glücklicherweise dauerte das Gewitter nicht so lange, wie angesagt und die Damen trafen dann auch, nach etwas längerer Zeit auf der 18. ein.
 
Das alles tat jedoch der guten Stimmung in den Flights keinen Abbruch. Auch mit den Mannschaften, die seit diesem Jahr in unserer Gruppe spielen (GC Gut Berge –Gevelsberg und der Vestische GC -Recklinghausen) war es sehr harmonisch.
 
Leider konnten wir den Heimvorteil nicht nutzen. Die Spielergebnisse liegen jedoch so dicht beieinander, dass noch alles möglich ist und bereits am 15.6. können wir in Recklinghausen wieder durchstarten.
 
Ein herzliches Dankeschön geht an unsere Spielleiter, die wir wegen des „Übens vor der Runde“ eingeschaltet haben und die durchgehend auf dem Platz unterwegs waren. Außerdem an unsere Gastronomie und natürlich Barbara Korte, die sich wegen des Regelverstoßes auch so manche Seiten durchgelesen und telefoniert hat. Erstmals hatten wir auch bei einem AK 30 Ligaspiel eine Scoring-Area im Sekretariat eingerichtet, damit die eingegebenen Ergebnisse direkt bestätigt werden konnten.
 
Tanja Neveling

 

2. Spieltag im Vestischen Golfclub Recklinghausen

Auf in den „Pott“. Das dieser nicht nur verstaubt und grau ist, sieht man wieder einmal mehr auf diesem Golfplatz. Eine schöne Parklandschaft mit hohen, alten Bäumen.
 
Schon beim Vorspielen zeigte sich, die Bäume haben bereits voll ausgeschlagen. Die Äste ragen in die Spielbahnen und ein hohes Anspielen der Grüns ist oft nicht möglich. Die Bäume bildeten ab und an auch schöne enge Bahnen.
Apropos Grüns … wie schafft man es, sie so langsam zu machen? Ein hoch gespielter Ball bleibt sofort liegen und lange Putts sind vorprogrammiert. Kann man sich nicht an die langsamen Grüns anpassen, werden es schnell mal 3 Putts. Der Platzdesigner war bunkerverliebt … nur wurde der Sand darin vergessen und stattdessen gab es oftmals viele größere Steine.
 
Unsere Hoffnung war, am Ligatag werden die Grüns gemäht sein und die Bunker aufgefüllt. So kamen wir motiviert nach Recklinghausen und begaben uns auf das Übungsgrün. Ein Putt und alles war klar. Hier wurde schon einmal nicht gemäht. Die Hoffnung blieb für die Grüns auf der Runde … Auf Nachfrage hatten die Greekeeper aber wohl nur das Grün der 9 gemäht. Warum macht man so etwas?
 
Auf dem Grün der Bahn 1 gelandet und die schlimmste Befürchtung wurde wahr … nichts hatte sich verändert. Dann kam auf den ersten Bahnen noch sintflutartige Regenfälle hinzu, die das Putten und das Spielen aus den Bunkern mit „Sandhauch“ zusätzlich erschwerten.
 
Glücklicherweise hörte der Regen irgendwann auf und es waren dann gefühlte schwüle 30 Grad.
An den Ergebnissen waren die Herausforderungen … selbst bei den Spielerinnen mit den besten HCP´s … deutlich erkennbar. Nur 4 Spielerinnen hatten ein Ergebnis unter 90.
 
Trotz all‘ der Herausforderungen haben wir unseren 4ten Platz gehalten und zur Mannschaft hinter uns beträgt der Abstand 50 Schläge. Eine Drittplatzierung ist auch noch drin. Schauen wir mal, wie es am 6.7. beim Bochumer GC läuft.
 
Gespielt haben:
Andrea Fischer, Brigitte Müller, Simone Cremer, Susanne Specht, Tanja Neveling, Uschi Krause

 

3. Spieltag im Bochumer GC

Den 4. Platz gehalten! Gespielt haben Tanja Neveling, Simone Cremer, Kea-Ill Busch, Susanne Specht, Verena Reiffer und Brigitte Böckmann.

Obwohl die Startzeiten um 2 Stunden vorverlegt wurde (erste Startzeit 8.00 Uhr statt 10.00 Uhr), herrschte im Verlauf des Spieltages eine brütende Hitze, die das Spiel sehr beeinflusst hat. Aufgrund der Trockenheit waren die Bälle nur schwer kontrollierbar und die Spielbahnen schon sehr verbrannt. Die Bälle sprangen und liefen oftmals dorthin, wohin sie nicht sollten.

Der Abstand zur 3. platzierten Mannschaft wurde etwas höher (33 bisher 20 Schläge) und der Abstand zur 5. platzierten Mannschaft ist etwas geschmolzen (30 bisher 46 Schläge).

Trotzdem, wir haben uns mit einem durchschnittlichen Handicap von 14,3 gut gehalten (Gelsenkirchen 11,3; Gut Berge 11,1; Bochum 14,1; Recklinghausen 13,8).

Mit Ausnahme von Bochum und uns hatte jede Mannschaft eine Spielerin mit einem einstelligen HC in ihren Reihen. Nun ja, es stehen noch 2 Spieltage aus. Wir werden, wie immer, alles geben.

 

4. Spieltag im Golfclub Gelsenkirchen Haus Leyhte

So führte uns unser 4. Ligaspiel wieder einmal mitten ins Ruhrgebiet, wo sich der Golfplatz Haus Leythe sehr stadtnah im Ausläufer des Buerschen Grüngürtels befindet. Ein gepflegtes Clubhaus, diverse Übungsmöglichkeiten zum Einspielen mit einer sehr versteckten, weil auf der anderen Seite des Parkplatzes dezentral gelegenen Drivingrange und ein weitläufiger, etwas verwirrend angeordneter Golfplatz auf ebener Fläche erwarteten uns.

Schon vor der Anreise wussten wir, dass der Golfclub aufgrund seines großen Eichenbestandes im Gelände und der warmen Witterung, schlimmer noch als im warmen Jahr zuvor, mit den Eichenprozessionsspinnern zu kämpfen hat. Mehr als 100 Nester waren bereits abgesaugt worden, trotzdem sah man auf der 1. Hälfte reichlich rot-weißes Flatterband zur Absperrung der befallenen Eichen. Und hatte ein ordentlich mulmiges Gefühl beim Spielen inmitten dieses „Eichenwaldes“.

Dessen nicht genug: Auch die warme Witterung hatte dem Platz schon wieder ordentlich zugesetzt: Viele kahle und beigebraune Stellen prägten das Fairway, zudem gab es erste oder alte? Trockenheitsrisse. Dadurch hatten alle Mannschaften mit ungewöhnlich langen Bällen (es wurde ja auch wieder recht warm) und zudem sehr willkürlichem Verspringen der Bälle zu kämpfen. Die ein oder andere Spielerin kam zu der Erkenntnis, dass es vielleicht doch ganz ratsam gewesen wäre, den Platz vorher noch einmal gespielt zu haben.

Nichtsdestotrotz: Unsere Ergebnisse können sich sehen lassen. Eine schöne Unterspielung bei Tanja Neveling, Simone Cremer und Andrea Fischer haben gepuffert und wir konnten unseren 4. Platz weiterhin halten, obwohl einige starke Spielerinnen nicht antreten konnten. Danke an Christine Dern fürs Aushelfen!

Gespielt haben: Christine Dern, Brigitte Böckmann, Susanne Specht, Simone Cremer, Andrea Fischer und Tanja Neveling (in ihrer Startreihenfolge).

(Susanne Specht)

 

Letzter Spieltag AK 30 Damen beim GC Gut Berge/ Gevelsberg – 4. Liga bestätigt!

Gespielt haben: Connie Gutapfel, Kea Busch, Brigitte Böckmann, Christa Helle, Andrea Fischer, Tanja Neveling

„Oh nein, auf diesen schrecklichen Platz müsst ihr?“, „Freiwillig würde ich den Platz nicht mehr spielen!“ … Das war nur einige Aussagen, die wir zu diesem Platz erhalten hatten, bevor wir zur Proberunde dorthin fuhren. Ganz unvoreingenommen gingen wir an’s Werk und stellten bereits an den ersten 2 Bahnen fest, dass der Platz doch wirklich so seine Tücken hat. Nicht nur die extremen Schräglagen, auch die springenden Bälle, die ein präzises Anspielen der sehr kleinen Grüns oftmals verhinderten und die dichten Aus-Grenzen waren interessant! Bei schwülen Temperaturen um die 27 Grad waren wir sehr froh, dass wir unsere Elektrotrolleys für die „netten“ Steigungen hatten. Das Vorspielen lief bei allen ganz gut und so stand einem guten Abschneiden am Spieltag nichts im Weg.

Schon morgens verhieß der Himmel nichts Gutes und als wir Gevelsberg erreichten, erwartete uns ein feiner Landregen mit schwülen Temperaturen und starke Windböen. Wie immer waren jedoch alle guter Dinge und auch bei der Begrüßung der anderen Mannschaften zeigte sich wieder, wie gut die Stimmung in dieser Liga ist.

Also, auf zum ersten Abschlag. Um nur einmal anhand dreier Bahnen zu beschreiben, wie sich das Spiel gestaltete … Wie war das noch mit den dichten Aus-Grenzen? Meine Mitspielerin (ihr Heimspiel) hatte ihren ersten Ball gleich ins „Aus“ geschlagen. Das fing ja gut an … Waren doch die Bälle in der Proberunde gesprungen, wohin sie wollten, blieben sie jetzt durch die nassen Fairways gleich beim Aufkommen liegen. Mein nächster Schlag ging in den Bunker … warum haben die auf dem Übungsplatz so viel Sand in den Bunkern und hier keinen? Leider, nicht genug Sand mitgenommen und am Ende ging ich mit einem Doppelbogey von der 1. Schnell wieder positiv nach vorne blicken und sich auf das lustige, steil nach oben gehende Par 3 konzentrieren. Die nächste Windböe kam und die Heimspielerin lag wieder fast im Aus und die Spielerin aus Gelsenkirchen im seitlichen Bunker. An beiden Stellen wollte ich nicht landen! Bei mir lies der Wind etwas nach und der Ball landete seitlich am Grün. 2 Putts und das erste Pärchen war gefallen. Puuuh, die nächsten Bahnen würden bei dem Wind nicht leicht zu spielen sein. Zu erwähnen sei noch ein Par 4, das bergab vor einen Wassergraben ging, bei dem sehr hohe Sträucher wuchsen. Über diese galt es bergauf zu spielen, ohne in den Büschen hängen zu bleiben. Man sieht nichts von der Bahn und dem Grün und spielt ins „Blaue“. Dort haben wir uns alle 3 nicht mit Ruhm bekleckert.

Der Tag war für fast alle Mannschaften eine kleine Herausforderung. Selbst die Spielerinnen mit den sehr guten Handicaps hatten sich über ihr Spiel gewundert. So auch die Damen vom Aufstiegsclub „Gelsenkirchen“.

Wie sieht es also nach dem letzten Spieltag für die AK 30 Damen vom GC Unna-Fröndenberg aus?

Trotz der Herausforderung, dass die AK 50 Damen in dieser Saison fast immer am gleichen Tag wie wir gespielt haben und wir somit nicht immer so aufstellen konnten wie wir wollten, haben wir unseren Platz in der vierten Liga bestätigt und werden dies auch gebührend feiern!

Ich danke allen Spielerinnen für Ihren Einsatz in dieser Saison!